Die nächste Sitzung findet am 04. Juni 2024 bei Sabine Mitzel statt. Näheres siehe Aktuelles
AKTUELL: 18.05.2024: Mähen der Kirschwiese mit der Sense, Helfer sind herzlich willkommen!

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Station 8: Erweiterung Amphibienbiotop

Ein unscheinbarer Tümpel, entstanden durch den Bau  des Weges, bietet Lebensraum für zahlreiche Amphibien und Insektenarten. 

 

 

Amphibien am Wegesrand

 

Aus Versehen ist dieser Tümpel beim Bau des Waldwegs entstanden. 

Da er zu Verlanden drohte, wurde er durch den AK Natur und Umwelt zusammen mit 11 anderen wasserführenden Biotopen im November 2011 ausgebaggert. Dabei wurde der Tümpel vertieft und vergrößert.

Im Februar 2023 musste er erneut ausgebaggert werden, damit in den immer trockener werdenden Sommern noch genügend Wasser stehen bleibt.

Dieser Tümpel wird vor allem von Bergmolchen bewohnt. 

Bergmolch

Es gibt hier aber auch Erdkröten, Ringelnattern und manchmal Grasfrösche.

Erdkröten (Weibchen + Männchen)

  Ringelnatter

Auch Großlibellen, deren Larven bis zu 4 Jahre im Wasser leben, gibt es in diesem Biotop. Die Blaugrüne Mosaikjungfer vermehrt sich hier zum Beispiel.

Blaugrüne Mosaikjungfer 

 

Die Bergmolche leben im Sommer im Wald. Sie überwintern außerhalb des Tümpels frostsicher im Waldboden. Im April wandern sie in ihr Heimatgewässer, wo die Vermehrung stattfindet. 

 

Die Weibchen kleben die Eier meist einzeln an Blätter und Äste. Aus den kleinen Kaulquappen entwickeln sich schnell junge Molche. Sie haben zunächst noch außen liegende büschelförmige Kiemen, die sich dann zurückbilden.

Molchlarve

Dann atmen Molche mit ihrer Lunge und müssen immer wieder an die Wasseroberfläche, um Luft zu holen.

Kaulquappen und Bergmolche

Auch an diesem wertvollen Waldbiotop geht der Klimawandel nicht spurlos vorbei. Im Sommer 2023 musste dieses Biotop durch eine Spende einer ortsansässigen Firma mit 2 Kubikmetern Frischwasser vor dem Austrocknen bewahrt werden.

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