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Biodiversitäts-Pfad

Länge: 4 km

Dauer: 60 - 90 Minuten

Anzahl Stationen: 10

 

Biodiversität bedeutet biologische Vielfalt. Eine Vielfalt, die in unserer Landschaft dramatisch zurückgegangen ist. Vor allem der massive Verlust an blütenbestäubenden Lebewesen, auf die 85 % aller Nutz- und Wildpflanzen angewiesen sind, hat die Landesregierung 2021 bewogen, u. a. ein Förderprogramm zur Anlage von Biodiversitätspfaden ins Leben zu rufen. 28 Gemeinden in Baden-Württemberg, darunter Ballrechten-Dottingen, haben den Zuschlag erhalten.
Der Arbeitskreis Natur und Umwelt hat den Verlauf und mögliche Stationen vorgeschlagen und die Kommune bei der Umsetzung unterstützt. Es wurden Teiche wiederhergestellt, Flächen und schützenswerte Pflanzen freigelegt, Stein- und Totholzhaufen angelegt und Neupflanzungen vorgenommen. All diese Maßnahmen haben das Ziel, die biologische Vielfalt zu stärken. 

Startpunkt

Los geht's am kleinen Parkplatz, der etwa zwischen Castellberghütte und Sulzburg liegt.

 

Die Zufahrt mit dem Auto/Fahrrad kann also entweder von Ballrechten oder von Sulzburg aus erfolgen.

Station 1

Aufwertung des Offenlandbiotopes durch Anlage von  Stein- und Totholzhaufen.
Freihalten einer Ruderalfläche von invasiven Neophyten, hier die armenische Brombeere.

 

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Station 2

Die alte Brunnenfassung wurde zugunsten eines Quellsteines entfernt, der Insekten eine sichere Möglichkeit bietet, Wasser aufzunehmen.

 

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Station 3

Trockenmauern als (Über-) Lebensraum von Eidechsen, Insekten und Pflanzen.
Der Halbtrockenrasen ist Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten und gilt in Deutschland als stark gefährdet.

 

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Station 3a

Für das Überleben des kleinen Schlehen-Zipfelfalters ist der Erhalt der Krüppelschlehen  notwendig. Nur hier legt er Eier ab und die Raupen finden passende Nahrung.


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Station 4

Der Tümpel dient vielen Amphibien verschiedener Arten als Laichgewässer und zahlreichen Insektenarten als Lebensraum. Vor allem die Erdkröte und der Grasfrosch laichen hier ab. 

 

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Station 5

So lange der Bach im Wald verläuft hat er eine gute Wasserqualität. Im Häcklerbach leben viele verschiedene Insektenarten, unter anderem die Prachtlibelle. 

 

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Station 6

Durch das Aufhängen von Kunsthöhlen kann man den Höhlenbewohnern wie Vögeln und Fledermäusen bei ihrer Wohnungssuche helfen. 

 

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Station 7

Die beiden alten Walnussbäume wurden durch Pflanzung alter Birnbaumsorten ergänzt. Hier entwickelt sich eine Biotopvernetzung zwischen Fohrenberg und Schwarzwald.

 

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Station 8

Ein unscheinbarer Tümpel, entstanden durch den Bau des Weges, bietet Lebensraum für zahlreiche Amphibien und Insektenarten. 

 

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Station 9

Bei stärkeren Niederschlägen sammelt sich hier das Wasser. So entsteht ein Amphibienbiotop, in dem Frösche, Kröten und Molche leben können. Außerdem ist dies ein Beitrag dazu, das Wasser länger im Wald halten zu können.

 

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Station 10

Alter Gneis-Steinbruch. Die Abraumhalden bieten auch dem Salamander Unterschlupf.

 

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